Kernsanierung des AquaFit: Aus dem Rohbau entsteht ein nahezu neues Hallenbad

In der Samtgemeinderatssitzung am 30. Juni wurde der wegweisende Beschluss zur Kernsanierung des AquaFit gefasst. Damit endet eine lange Phase der Unsicherheit. Mit den Stimmen der CDU, der FDP sowie des Samtgemeindebürgermeisters wurde der Beschluss für die Sanierung des Hallenbades verabschiedet. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Bäderlandschaft in der Samtgemeinde Zeven erreicht.

Nun gilt es, dass die Verwaltung die Kernsanierung zügig voranbringt, damit die Menschen in der Samtgemeinde Zeven möglichst bald wieder ein modernes Hallenbad nutzen können.

Das AquaFit wird bis auf den Rohbau zurückgebaut und anschließend nahezu vollständig neu aufgebaut. So entsteht ein modernes Hallenbad, das technisch, energetisch und gestalterisch den heutigen Anforderungen entspricht. Für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet dies weit mehr als eine klassische Sanierung – es entsteht ein nachhaltiges Bad mit Neubaucharakter.

Grundlage der Entscheidung ist die aktuelle Kostenberechnung des Büros Janßen Bär Partnerschaft. Diese bestätigt, dass die beschlossene Kernsanierung innerhalb des festgelegten Kostendeckels umgesetzt werden kann. Damit entsteht ein modernes Hallenbad in unmittelbarer Nähe zu den Schulen und mit einer langfristigen Perspektive für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport.

Besonders erfreulich ist, dass das gesamte bisherige Angebot erhalten bleibt. Schwimmbecken, Mehrzweckbereiche, Sauna und weitere Einrichtungen werden auch künftig Bestandteil des AquaFit sein. Das neue Hallenbad erhält zudem ein modernes Gestaltungskonzept, das sich am Thema „Wald“ orientiert und eine freundliche, naturnahe Atmosphäre schaffen wird.

Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AquaFit gibt es eine klare Perspektive. Nach Angaben der Verwaltung ist für das Personal vor, während und nach der Umbaumaßnahme gesorgt. Damit besteht auch für die Beschäftigten Planungssicherheit während der gesamten Bauphase und darüber hinaus.

Gleichzeitig haben wir uns frühzeitig mit der Frage beschäftigt, wie während der Umbauphase weiterhin Schwimmangebote ermöglicht werden können. Bereits mit einem eigenen Antrag haben wir konkrete Ideen eingebracht und die Verwaltung beauftragt, nach alternativen Schwimmmöglichkeiten zu suchen. Unser Ziel ist klar: Gerade der Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche soll während der Bauzeit so weit wie möglich aufrechterhalten werden. Auch für Vereine und weitere Nutzergruppen sollen mögliche Alternativen geprüft werden.

Natürlich bringt ein Projekt dieser Größenordnung auch Herausforderungen mit sich. Die gestiegenen Baukosten sind insbesondere eine Folge der Verzögerungen und wiederkehrenden Grundsatzdiskussionen der vergangenen Jahre. Dennoch zeigt sich nun, dass die Entscheidung für die Kernsanierung die wirtschaftlich und zeitlich sinnvollste Lösung ist.

Ein kompletter Neubau hätte den Baubeginn um mindestens vier weitere Jahre verzögert. Nach den vorliegenden Berechnungen wäre der beschlossene Kostenrahmen zudem nur einzuhalten gewesen, wenn auf wesentliche Bestandteile wie Sauna, Gastronomie sowie Freizeit- und Mehrzweckbereiche verzichtet worden wäre. Eine Fertigstellung wäre frühestens ab dem Jahr 2030 realistisch gewesen – bei Gesamtkosten von rund 40 Millionen Euro. Für die CDU/FDP-Gruppe bestätigt sich damit, dass die Entscheidung für die Kernsanierung die richtige war.

Mit der Kernsanierung investiert die Samtgemeinde Zeven in ein Hallenbad, das zwar auf dem bestehenden Rohbau basiert, nach Abschluss der Arbeiten jedoch in weiten Teilen einem Neubau entspricht. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich auf ein modernes, attraktives und zukunftsfähiges AquaFit freuen, das den Anforderungen von Schulen, Vereinen, Familien und Freizeitsportlern für viele Jahre gerecht wird.

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